Unser G’schicht

Am Anfang, im Herbst 2012, waren ein Sänger und eine Cellistin. Der Sänger griff zur Gitarre, die Cellistin erinnerte sich ihrer Stimme.

Dann musste noch ein Tasteninstrument her, wir wurden fündig und probten schon zu dritt.
Eines Tages ging im Proberaum eine Tür auf und herein schaute eine Geigerin. Der gefiel’s… sie uns auch.
… da waren wir schon vier!

Im Juli 2014 verabschiedete sich mit viel Wehmut auf beiden Seiten die Cellistin, unsere Lucy, und wir gingen erneut auf die Suche.
Fanden ein neues Cello samt Spieler, und so musizierten wir lange Zeit in folgender Besetzung:

Michael ‚Michl‘ Fritsch (Gesang/Gitarre)
Marie-Josefin ‚Finni‘ Melchior (Gesang/Violine)
Andreas ‚Andi‘ Fischer (Gesang/Violoncello)
Florian ‚Flo‘ Lang (Akkordeon)

Begleitet werden wir bei Bedarf von unserer Tonmeisterin Almut Telsnig. Sie weiß genau, wie wir klingen wollen und sollen.

Der Name war schnell gefunden: Wo treffen sich Bewohner eines Zinshauses (Mietshaus) in Wien zum Tratschen? Bei einem Wandbrunnen, einer sogenannten BASSENA (eine Mischkulanz aus dem französischen Wort bassin und dem italienischen bacino) – die es in jedem Stockwerk gab und zum Teil noch gibt.

Wir treffen einander auch regelmäßig: zum Tratschen und Musizieren. Und manchmal teilen wir halt auch gerne anderen mit, was uns so bewegt…

Die Geschichte könnte an der Stelle so schön z’End erzählt sein, wenn sich nicht 2015 die Formation aus diversen Gründen aufgelöst hätte.  Für Michl war das aber kein Grund das Projekt aufzugeben.

Er sprach eine Kollegin beim Bayerischen Rundfunk auf ihre Geige an und so fingen die beiden an, gemeinsam Musik zu machen.

Während der ersten Proben hörten sie eine weitere Kollegin im Nebenraum üben.  Die Klarinette war gefunden und bald überzeugt.

Einige Proben später gesellten sich eine Akkordeonistin und eine Sängerin hinzu und schon hatte sich die nächste Generation der Bassena-Partie gefunden…