Ann-Christin ‚Anni‘ Gritto (Gesang)

Anni fühlt sich als halbe Österreicherin im Wienerlied ganz „daham“.
Mit dem Musizieren begann sie auf dem üblichen Weg: musikalische Früherziehung, Blockflöten- und später Klavierunterricht. Gesungen hat sie schon als Kind gerne, vor allem auf längeren Autofahrten, wenn kein Radio vorhanden war. In kleineren und größeren Runden (15 grölende Kinder im VW-Bus…) erarbeitete sie sich so ein breites Repertoire an Volks- und Kinderliedern.

Ab der sechsten Klasse sang sie dann im Schulchor und lernte auch die klassische Musik kennen und lieben. Seither war sie Mitglied in vielen verschiedenen Chören und Ensembles und hat bei zahlreichen Konzertprojekten im In- und Ausland mitgewirkt.

Vom Sologesang hat sie schon immer geträumt. Erste Gesangsstunden finanzierte sie sich als Schülerin durch den Ferienjob in einer Ziegelfabrik, aber richtig getraut hat sie sich dann erst viel später. Nach ihrem Studium zur Diplom-Kulturwirtin begann sie mit regelmäßigem Gesangsunterricht und sammelte erste Bühnenerfahrungen. Seit 2010 studiert sie privat bei Prof. Claudia Rüggeberg (Kunstuniversität Graz).

Neben der Bassena-Partie ist Anni regelmäßig als Solistin bei Kirchenkonzerten zu hören und ist nach wie vor begeisterte Chorsängerin im Heinrich-Schütz-Ensemble Vornbach und bei den Produktionen von Opera Incognita. Außerdem pflegt sie die bairische Volksmusik mit dem Dreigsang „Hachinger Bachstelzen“.