Noëmi ‚Ëmy‘ Radandt (Klarinette)

Ëmy, angespornt durch zwei ältere Schwestern, die bereits Instrumente erlernten, durfte sie im Alter von 7 Jahren (nach einem Jahr Blockflöte auf Bewährung), endlich mit dem lang ersehnten Violinunterricht beginnen. Sehr bald entdeckte sie dann auch Ihre Freude am miteinander Musizieren und kann als Geigerin auf eine mittlerweile fast 30jährige Orchestererfahrung zurückblicken (u.a. Münchner Jugendorchester, Garchinger Symphonieorchester, Isarphilharmonie, Bayerische Filmfoniker).

Ihre ganz große Liebe entdeckte sie jedoch erst mit 22 Jahren: Die KLARINETTE! Dieses wundervolle Instrument, auf dem man (ach!) so schöne warme und weiche Klänge erzeugen kann, die aber ebenso in der Lage ist, in (huch!) schräge, zickige Höhen aufzusteigen.

Für sie (die Klarinette) wechselte Noëmi Beitelrock vom Studium des Grundschullehramts auf  Musikpädagogik mit Hauptfach Klarinette (Nebenfach Gesang) über. Während dieser Zeit probierte sie sich mit verschiedenen Ensembles durch die Literatur der Klarinettenquintette und arbeitete als Musikpädagogin für Musikalische Früherziehung an einer Musikschule, bis sie dann ihr beruflicher Werdegang zum Bayerischen Rundfunk führte. Zunächst war sie dort als Jugendreferentin beim Symphonieorchester tätig. Seit 2012 arbeitet sie im Management des Münchner Rundfunkorchesters.

Nach der bisweilen doch sehr strengen klassischen Musikausbildung, eröffnen ihr die eben sehr unstrengen und vor Leichtigkeit sprühenden Wienerlieder der Bassena-Partie völlig neue Welten. Kann es eine zweite ganz große Liebe geben? „ja eh!“. Bei den Wienern ist eben alles möglich!

 

(Foto: Helena Heilig)